Erster Erfolg auf schwerem Weg

Wie durch alle Medien bekanntgegeben, ist der Anti-Atom-Vertrag abgesegnet.

Wir nennen das einen großen Sieg in die richtige Richtung. Allen Beteiligten dieser Friedens- und Zukunfts-Initiative sprechen wir ein Lob aus und das vor allem, weil  alle Veranstaltungen organisiert, positiv und ausnahmslos friedlich verliefen.


Rückblick

Musikalische Veranstaltung am 15.Juli 2017 zum Abschluss der internationalen Woche.

Der Organisatorin Marion Küpker ein ganz großes Kompliment für ihre großartige Arbeit. 

Ein romantisches Zeltlager mit vielen Leuten aus aller Welt. Keine Demonstranten, sondern Aktivisten, die vollkommen diszipliniert und absolut gewaltfrei für ihre Sache kämpfen, die atomfreie Welt. Ich wünsche mir, dass dieser Traum in Erfüllung gehen mag.

Am Nachmittag standen twa 500 Zuschauer aus aller Welt direkt vor dem Haupttor von Büchel. Ein Zeichen des Friedens. Selbst die abkommandierten Polizisten waren beeindruckt von dieser Stimmung.

Musiker wechseln sich mit Stellungnahmen internationaler Redner ab. Eine gelungene Mischung und ein Beweis, dass der Traum weltweit seine Runden zieht und immer näher an die Wirklichkeit rückt.

Nicole Mercier: Eine echt Vorzeige-Musikerin mit selbstgeschriebenen romantischen Songs über Krieg und Frieden. Mit melancholischen und aufreibenden Texten, die jeden zum Nachdenken zwingen. Musik als Kunst in reinster Form.


 

Mohamed Kushari: Der kreative junge Mann aus Aleppo/Syrien sang Lieder über Krieg und Flucht aus Syrien. Er begeisterte durch seine künstlerische Darbietung und wurde zum Freund aller Anwesenden.


Mannijo: Zwei Franzosen und ein Deutscher aus dem Grenzgebiet um Luxemburg malten musikalische Bilder an den Himmel. In traditionellem Dialekt und viel Schwung sangen sie von Geschichten und wahren Dingen aus Zeiten im und nach dem Krieg. Hut ab vor diesem wundervollen Trio !



Konstantin Wecker: Das Urgestein der Friedensbewegung, der König des Protests, der Mann der klaren Worte, der Schöpfer der schönen Musik. Hier kann und will ich nur ein paar Worte sagen: Schöner, perfekter und ehrlicher geht es nicht.



IN Pure Country: Die kleine Band mit selbstkomponierten Songs plante kurzerhand alles um. Kein großer eigener Auftritt, sondern alles improvisiert und gemeinsam mit den anderen Musikern. Das Risiko lohnte sich. Die Rechnung ging auf. Mal spielte Mohamed mit, der sich schnell an den Texas-Sound der Band gewöhnen konnte. Nicole Mercier konnte noch ein paar tolle Songs mit den E-Gitarren der Band im Rücken präsentieren. Dann noch einmal mit Mohamed Kushari zusammen U2 und Sting. Perfekt. 

 


Annabelle Thiesen: Die Gastinterpretin aus Adenau am Nürburgring.

Blutjung, furchtlos und cool sang sie ganz alleine auf der Bühne ihre Songs. Es klang so, als wenn sie das schon immer so gemacht hätte. Für mich steht Annabelle aus Adenau den jungen, berühmten Songwriterinnen aus Kalifornien absolut in nichts nach. Viel Staunen und herzliche Glückwünsche für den souveränen Auftritt. 



Um zehn Uhr wurde es dann Zeit zum Schlussmachen ! 

Die letzten Worte des Bandleaders von IN Pure Country: 

Aus militärischen Gründen hören wir jetzt auf.  Guten Heimweg.