Pilgerwanderungen in der Vulkaneifel


Eine uralte Tradition, die Glaube, Kommunikation und menschliche Geselligkeit verbindet. Ich war dieses Jahr das erstemal Mitglied einer solchen Wanderung. Mit der Pilgergemeinschaft Kelberg-Schalkenmehren. Um sieben Uhr morgens ging es in Hörschhausen los. Steile Anstiege am Hochkelberg waren in der Morgendämmerung zu überwinden. Dann über die Höhenzüge von Mannebach hinüber nach Boos.

Mittelpunkt sind die Gebete und Fürbitten und die Einkehr in wunderschöner Landschaft.

In Boos eine kurze Rast im Gasthaus Die Quelle. Dann am Waldrand entlang zur Wanderhütte des Eifelvereins. Hier war von Freunden ein deftiges Piknik vorbereitet.

Entlang der Virneburger Heide ging es durch alte Buchen- und Eichenwälder steil hinunter. Hier gefiel mir ein mittelalterliches Steinkreuz, auf dem Gläubige ihre gebastelten, bemalten oder auch nur aus 2 Ästen geflochtenen Kreuze ablegten.

Nach knapp 30 Minuten waren wir an unserem Ziel, der vielbesuchten Wallfahrtskirche Sankt Jost.

Hier treffen sich alljährlich viele Pilgerfreunde zu Gespräch und Einkehr.


 


Wir hatten natürlich das Glück, abgeholt zu werden. Das Hotel Michels in Schalkenmehren hatte den Firmenbus für uns "müde" Gläubige zur Verfügung gestellt.